In der Schweiz haben Habesha-Produkte weit über eritreische und äthiopische Haushalte hinaus Fuß gefasst. Uralte Mehle, orientalische Düfte, Sidamo-Kaffee, Bakhoor und intensiv rotes Berbere … diese Schätze vom Horn von Afrika finden ihren Weg in Küchen, Wohnzimmer und Nischenmärkte, angetrieben von einer Generation, die sich nicht auslöschen lässt.
Diese Produkte sind nicht bloße Handelsware. Sie tragen Geschichten, Vermächtnisse und Erinnerungen in sich. Laut den neuesten Schweizer Migrationszahlen zählt die äthiopische und eritreische Gemeinschaft mittlerweile 40.000 Menschen, wobei die Mehrheit junge Arbeiter sind. Diese jungen Menschen wollen die Geschmäcker, Gerüche und Rituale ihrer Kindheit wiederentdecken. Und vor allem wollen sie diese weitergeben, auch fernab von Asmara oder Addis Abeba.
Ein konkretes Beispiel: Berbere , diese tiefrote Gewürzmischung, ist aus Afro-Läden und weltoffenen Schweizer Küchen nicht mehr wegzudenken.
Wird zum Würzen, Heilen und Wiederherstellen der Verbindung verwendet.
Es ist sowohl ein Gewürz als auch ein Symbol.
Habesha-Kaffee hingegen wird auf altmodische Weise geröstet und ist in Gemeinschaftskreisen nicht zu finden.
Heute ist es in bestimmten alternativen Cafés in Lausanne oder Basel zu finden und wird oft mit Respekt für das Ritual serviert, aus dem es stammt.
Bakhoor hingegen spricht ein noch breiteres Publikum an: Liebhaber von natürlichem Weihrauch, unverarbeiteten Raumdüften oder alltäglicher Spiritualität.
🔄 Eine Verbreitung, die über die Diaspora hinausgeht
Diese Produkte sind nicht mehr nur „identitätsbasiert“.
Sie treten in das Leben der Schweizer Kunden ein, neugierig und sensibel für die Wahrheit .
Auf multikulturellen Märkten, in solidarischen Lebensmittelläden oder auf Wellnessmessen entdecken wir:
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Öle aus dem Habesha-Bereich (Nigella, Schwarzkümmel usw.)
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Teff in Gerichten von Zürcher Gastronomen
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hausgemachtes Niter Kibbeh als Beilage
In Genf führen einige Bioläden mittlerweile Habesha-Hinweise.
In Zürich lassen sich Gastronomen davon inspirieren.
Tradition wird zum Forschungsfeld.
📦 Aber die Zugänglichkeit ist noch unvollständig
Die Realität? Diese Produkte sind oft schwer zu finden.
Sie sind auf den großen Plattformen kaum sichtbar und werden in Supermärkten selten erwähnt. Sie verbreiten sich hauptsächlich über Community-Netzwerke, Mundpropaganda und Kleinstunternehmen.
Hier kommt ZEKREKA ins Spiel:
👉 indem wir diese Produkte sichtbar machen ,
👉 Respektieren Sie ihre Herkunft ,
👉 indem wir sagen , was die großen Marken ignorieren: die Hand, die Geste, die Verbindung.
🌾 Authentizität auch ohne Label gefragt
Die meisten Habesha-Produkte entsprechen noch nicht den europäischen Standards .
Aber gerade diese Authentizität ist es, die anzieht.
Dunkles Teffmehl ist beispielsweise nicht immer gekennzeichnet.
Und dennoch ist es wegen seines hohen Eisengehalts, seines fehlenden Glutengehalts und seiner leichten Verdaulichkeit begehrt.
Das Gleiche gilt für handwerklich hergestellte Öle, Rohseifen und handgemahlene Gewürze.
Dies sind nützliche, einfache und leistungsstarke Produkte.
Sie glänzen nicht durch ihr Marketing. Sie sprechen durch ihre Nutzung.
💬 Der Kauf einer Habesha ist keine triviale Geste
Es ist die Ehrung eines Erbes ,
eine Parallelwirtschaft unterstützen ,
lehnen Sie die kulturelle Verwässerung ab .
Immer mehr junge Schweizer, ob aus der Diaspora oder nicht, entscheiden sich für Teff- , Shiro- und Schwarzkümmelöl , weil sie darin etwas Echtes, Funktionelles und Sinnvolles finden.
Wir bei ZEKREKA glauben, dass jedes Produkt es verdient, verstanden und konsumiert zu werden .
Eine Tüte Berbere, eine Flasche Öl, ein Injera-Pfannkuchen, das sind keine „ethnischen Produkte“.
Dies sind Linkobjekte .
Häufig gestellte Fragen
Welches sind die beliebtesten Habesha-Produkte in der Schweiz?
Berbere, Teffmehl (dunkel und hell), Bakhoor-Weihrauch, Sidamo-Kaffee und natürliche Öle (Nigella, Schwarzkümmel).
Wo kann ich diese Produkte kaufen?
In ausgewählten Lebensmittelgeschäften in Lausanne, Genf, Zürich oder Basel, bei Community-Events oder online auf zekreka.com .
Sind sie zertifiziert?
Bei manchen ist das so. Andere werden handwerklich und ohne Etikett, aber nach etablierten und transparenten Verfahren hergestellt.
Können wir sie in den Alltag integrieren?
Ja. Teff ist eine ausgezeichnete glutenfreie Alternative, die Öle werden sowohl in der Hautpflege als auch beim Kochen verwendet und Bakhoor verleiht der Luft einen natürlichen Duft.
Sind Habesha-Produkte für Nicht-Habeshas interessant?
Ja, immer mehr. Wegen ihrer Natürlichkeit, ihrer Wirksamkeit, aber auch wegen der Kultur, die sie verkörpern.
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